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2016 im Kulturversorgungsraum:

„Strodisign“>>


Im brandenburgischen Strodehne entwickeln Künstler, Kulturschaffende und Dorfbewohner gemeinsam textile Produkte und präsentieren sie der Öffentlichkeit.
Dazu wird traditionelle dörfliche Alltagskleidung in eine neue Erscheinungsform überführt. Prädestiniert für diese Transformation ist die Kittelschürze, die wie kaum ein anderes Kleidungsstück das Klischee für ländliche Kleidung verkörpert und entsprechend polarisierend wirkt: Ihre Gegner verachten sie als Merkmal eines rückständigen (Haus-) Frauenbildes, ihre Befürworter finden sie praktisch, erfreuen sich an ihren bunten Mustern und ihrer heimlichen Sinnlichkeit oder schätzen sie, weil sie ähnlich einer Uniform ihre TrägerInnen gleich stellt.

Bei der Realisierung des Projekts wirken die kreativen und handwerklichen Kräfte des ganzen Dorfes zusammen. Externe Impulsgeber sind ModedesignerInnen und sonstige Kulturschaffende aus den Bereichen bildende Kunst, audiovisuelle Medien, Textil- und Produktdesign sowie Kulturwissenschaftler.

Im landmade.Kulturversorgungsraum im Dorfzentrum werden die textilen Werke entwickelt und produziert. Die Dorfstraße wird zur Bühne für eine Performance, und auch Tiere, Gebäude und Anlagen verändern ihr Erscheinungsbild.

Ein Blog begleitet das Projekt.

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letzte Änderungen: 9.8.2016